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Die Karikatur über uns

(Beitrag im pdf-Format)

 

Vor 30 Jahren präsentierte ein begabter Karikaturist (Horst Haitzinger) eine geneigte Hand mit der Erdkugel als Geschenk. Die Hand wird geführt von Bäumen und Blüten. Jeder erkennt, hier habt ihr die Welt, in der ihr Leben könnt. Jahrzehnte ist die Erkenntnis alt, dass wir die Axt an diese Hand legen.

Nichts hat sich seitdem geändert. Wir haben uns Programme gegeben, die der Beruhigung des Gewissens dienen. Versprechen auf Ergebnisse in 5, in 10, in 20 Jahren halfen bei der Steuerung von Erwartungen: „Seit geduldig, wir machen das schon. Ganz genau  bis………..“ Jedes Programm endete mit der Schlussfolgerung: „Wir haben es diesmal nicht erreicht, aber das nächste Mal, da klappt es!“ 

Wir sind dankbar für solche Programme. Können wir derweil doch so weiter machen wie bisher. Wir wissen ja, ein Schuldiger für das Desaster lässt sich nicht festmachen. Und eine ganze Lebensgemeinschaft kann man nicht zur Verantwortung ziehen.

Der „Artenschutzreport 2015“ spricht eine eindeutige Sprache. Der einleitende Satz des Reports lautet:

„Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend. Ein Drittel der bei uns in Deutschland vorkommenden Arten steht auf der Roten Liste und hat damit in seinem Bestand als gefährdet zu gelten. Arten stehen dabei immer auch für Lebensräume, Ökosysteme und Beziehungsgefüge. Ihr Zustand spiegelt zugleich den Zustand unserer Landschaften wieder. Der Zustand der Artenvielfalt macht deutlich, dass das nationale Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, bisher verfehlt worden ist. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf.“

Diese Aussage gilt ebenso für die beiden Schutzgebiete „Burgau“ und „Altrhein Maxau“, für die auf diesen Seiten geworben wird. Lesen Sie in den hier veröffentlichten Artikeln, welche Empfehlungen wir für die Verbesserung der Vielfalt dieser Biotope geben.

Wir begrüßen es sehr, dass gerade die Landwirtschaft nun über die Regeln der Ordnungsmäßigkeit hinaus den Bauernhof nach Biolandrichtlinien bewirtschaften wird. Die Wiesenlandschaft um das Hofgut Maxau hat bereits das Highlight unserer Vogelwelt angelockt. Die Rohrweihe kreiste über den neu angelegten Weideflächen.

Nun müssen auch die anderen traditionellen Nutzer - Forst, Jagd, Fischerei – nachziehen. Bis auf die Fischerei führt jeder der drei auch eine ökologische Variante. Die gilt es nun durchzusetzen. Und der AVK muss sich als Naturschutzorganisation fragen lassen, welchen Beitrag er zum Erhalt der Artenvielfalt leisten wird.

 

Anlagen:


Artenschutzreport  2015

Bild vom 18.05.2015 mit Hofgut Maxau und Rohrweihe

Vorschläge NABU, Bund zur Verbesserung der Nutzung des Knielinger Sees

  

 

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Karlsruhe, 05.2015

max.albert@mail.de

 

 

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Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe  | max.albert@mail.de