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 Sanierung des Knielinger Sees

(Bericht als pdf.-Datei)

 

Die Planung der Sanierung des Knielinger Sees ist nun soweit fortgeschritten, dass auch die Badischen Neuesten Nachrichten einen Kommentar (BNN 16.01.2011 -- Bericht -- Kommentar)  dazu abgegeben haben. Es passt in die allgemeine Berichterstattung der Tageszeitung, dass sie auch in diesem Fall keine abgewogene Sicht auf ein städtisches  Projekt abgibt.

Wir teilen nicht die Auffassung – gleich von wem sie vorgetragen wird -, dass Seesanierung und Polder uns in das glückliche Zeitalter heiler Natur zurückführen. Die Eingriffe in die Burgau z.B. Mülldeponie und Baggersee haben die Ursprünge derart verfälscht, dass eine solche Aufwertung  – die der BNN-Artikel unterstellt – unmöglich geworden ist. Auch der „Rheinpark“ um das Hofgut Maxau schraubt die Urbanisierung der Landschaft fort. Die Stadt verlegt ihre Erholungsräume an ihre äußeren, bisher weitgehend stillen Ränder, um im Inneren vermehrte Nutzungen rechtfertigen zu können.

Der Naturschutz stimmt aber grundsätzlich der geplanten Seesanierung durchaus zu.  Wir fordern diese Investition sogar schon seit Jahrzehnten.

Für uns blieben nach regem Schriftwechsel mit den städtischen Ämtern folgende Fragen nach wie vor nicht ausreichend beantwortet:

-        Das Ergebnis der Federbachsanierung im Bereich südlich von Karlsruhe und die Möglichkeiten der Fortsetzung der Sanierung auf Karlsruher Gemarkung.

-        Die Auswirkungen der beiden Polder im Rappen- und Kastenwört auf den Zulauf des Federbaches nördlich des Hafenbeckens.

-        Die Gründe für die Ablehnung der Zuführung von Rheinwasser direkt aus dem Rhein also nicht aus dem Hafenbecken.

-        Die Einführung einer wirksamen Besucherlenkung in dem östlich des Rheinparks liegenden Naturschutzgebieten „Altrhein Maxau“ Und „Burgau“. 

 

Der letzte Punkt – die Besucherlenkung – verbleibt als unser alleiniges nach wie vor verfolgtes Anliegen. Wir verlassen uns darauf, dass die Zusage des Regierungspräsidiums, die Besucherlenkung nach Abschluss der Seesanierung auch wirklich umzusetzen, eingehalten wird.

 

 

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max.albert.ka@googlemail.com

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Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe  | max.albert@mail.de